Von Tim Schäfer Envites Energy für die Initiative Pro Li-Ionen-Batterien (15.05.2019)

Individuelle Mobilitätslösungen und Dienstleistungen, Digitalisierung und Elektrifizierung wird Volkswagen konsequent vorantreiben.
Es soll auch eine Batteriezellfertigung in Salzgitter geben.

Planungen gehen von einem Jahresbedarf für Volkswagen von mehr als 300 GWh jährlich aus, Partnerschaften sollen weiter erschlossen, Innovationen vorangetrieben werden (Quantumscape). Somit kann eine Zellfertigung in Salzgitter nur im höheren GWh Bereich liegen, eine technische und nicht zuletzt prozesstechnische Herausforderung, die auch durch weitergehende, zielführende F&E zu unterlegen ist.
Viel mehr Elektronengas geht gar nicht, oder?

International wird intensiv an Innovationen für Li- Ionen Batteriezellen gearbeitet. Dabei geht es mittlerweile um Energiedichten über 280 Wh/kg, also Batteriezellen, die höhere Reichweiten ermöglichen. Daneben steigen auch die Anforderungen an Lithium Zellen, die hinsichtlich Ihrer spezifischen Leistung optimiert sind. Etwa für Hybridfahrzeuge oder Bordnetze auf 48V Basis.

In Deutschland gibt es nunmehr auch mehrere neue Vorhaben, die auch in die Zellfertigung einsteigen wollen. Besonders in China gibt es mehrere Hersteller von Fahrzeugen, die Zellen produzieren können. Deren Kapazitäten werden hochgefahren.
Die Fähigkeit einer eigenen innovativen Zellproduktion ist ein Schlüssel für die Zukunft, der unter den genannten Prämissen an Bedeutung gewinnt. Nicht nur quantitativ, es geht um Kosten und Unterscheidungsmerkmale. Es geht um den Kern des künftigen Geschäfts.

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